SOUND OF BRUCKNER MICHELDORF
Burg Altpernstein 
Die Burg ist im Wesentlichen so erhalten, wie sie damals gebaut bzw. umgebaut oder erweitert wurde. Der hohe schlanke Westgiebel und die abwechslungsreiche Ostseite weisen auf den gotischen Ursprung hin und der älteste Teil auf der Westseite lässt schwer die Reste des Burgfrieds als solchen erkennen. Man betritt die Burg über eine Steinbrücke. Die Torflügel, früher das Innentor, sind mit alten Harnischen (1638) beschlagen. Im schmalen, hohen Innenhof aus der Zeit der Frührenaissance sind Sgraffitos (Wandmalereifenster) und ein reizvoller Marmorbrunnen (1607) mit dem Denkmal des letzten Jörgers (Karl) zu sehen. Der Rittersaal mit seiner ca. 200 Jahre alten Holzdecke und die Burgkapelle (1340) mit der spätgotischen Marienstatue aus dem 15. Jahrhundert und seiner reichen Stuckverzierung aus der Zeit um 1625 als auch die gut erhaltenen Verliese aus dem 16. Jahrhundert können auf Anfrage besichtigt werden. Von der Burgterasse aus hat man eine wunderbare Aussicht auf das Kremstal. 1879 erklommt Bruckner, teils von Freunden auf ihren verschänkten Händen getragen, die Burg. Bruckner nahm an einer Burg-Führung teil, betete andächtig in der Kapelle und probierte sogar die niedrigen Kerker-Zellen selbst aus, um die Qualen der früheren Gefangenen besser nachempfinden zu können.
OÖ. Sensenschmiedemuseum
Zu den ältesten und auch bedeutendsten Sensenwerken der "Kirchdorfer-Micheldorfer Zunft" der Sensenschmiedemeister zählte die "Werkstatt am Gries" ("Gradn"), deren 500-jährige Geschichte sich heute im OÖ. Sensenschmiedemuseum in Micheldorf widerspiegelt. Berühmtheit erlangte die "Gradn-Werkstatt" durch die hervorragende Qualität der erzeugten Sensen, die mit dem Zeichen eines "Kelchs mit Hostie" (Tassilokelch - Stift Kremsmünster) beschlagen wurden.
Gradnalm 
Die Gradnalm liegt am Fuße des schroffen Kammes der Kremsmauer auf einer Seehöhe von ca. 1.240 m. Am besten startet man vom Kremsursprung über die Sattelhald auf dem markierten Weg zur Gradnalm. Die Gehzeit beträgt ca. 2 Stunden und der Wanderweg ist nicht allzu schwierig. Die Alm wird an Wochenenden von Mai bis Oktober bewirtschaftet. (Infos & Kontakt: +43 664/2412323) Eine Rundwanderung zur Falkenmauer, zum Kremsursprung, über das Törl auf die Kremsmauer, in die Steyrling oder auf den Pfannstein (Blick ins Tote Gebirge), bietet sich an.