SOUND OF BRUCKNER NEUFELDEN IM MÜHLKREIS
Pfarrkirche Neufelden
Wie ein Mosaik der Geschichte steht die Pfarrkirche im Markt. Ist das Langhaus der Kirche halb im gotischen, halb im romanischen Baustil errichtet, diente der Turm mit seinen 2,40 Meter dicken Mauern schon seit viel längerer Zeit als Wehrturm für die Veldener Bürger. Mehr über die Geschichte der Pfarre und des Kirchengebäudes verrät die Homepage der Pfarre Neufelden.
Burg Pürnstein
Seit dem ausgehenden 10. Jahrhundert ragt die Burg Pürnstein über dem Tal der Großen Mühl auf. Die Birchenstainer gaben sowohl ihr, als auch der Siedlung den Namen. Sie waren aber nur eines von vielen Geschlechtern, die über die Jahrhunderte als Herren auf der Burg saßen. Pürnstein hat viel zu erzählen. 1866 erwarb der Unternehmer Carl Christian Müller die Burg und ihre Liegenschaften. Im selben Jahr wurden große Teile der Anlage durch ein Feuer vernichtet. Alle hölzernen Teile und sogar der Dachstuhl der inneren Burganlage wurden komplett zerstört, allein die Kapelle blieb verschont. Obwohl man sich über den exakten Ursprung des Feuers nicht im klaren ist, scheint Brandstiftung die wahrscheinlichste Ursache zu sein. Daraufhin wurden ein Zubau errichtet der bis heute noch bewohnbar ist. Leider ist die Burg heutzutage stark vom Verfall bedroht und der Zugang zur Burg bis auf weiteres verboten.
Teufelsstein Neufelden 
An der Straße nach Pürnstein, noch vor Maria Pötsch, findet man unmittelbar neben der Großen Mühl den Teufelsstein.
Eine interessante Sage rankt sich um ihn:
Die letzte Burgfrau von Blankenberg hatte eines Tages auf einem Heimritt zu später Stunde einen schwarz gekleideten Geiger auf dem besagten Stein sitzen sehen. Bei einem späteren großen Burgfest erkannte die Gastgeberin zu mitternächtlicher Stunde den schwarzen Geiger wieder unter den Musikanten. Da wurde ihr bewusst, dass es sich um den Teufel handelte und sie floh entsetzt aus der Burg, die bald darauf bis auf die Grundmauern zerstört wurde.